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leerIhre persönliche Stadtführerin in Berlin.

leerErster Hof der Hackeschen HöfeHutmodeEingang zu den Sophien-SälenLichtinstallation in den Sophie-Gips-Höfen
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Hackesche Höfe und Jüdisches Viertel

Neues Leben in engen Gassen und alten Höfen

Auf unserem Stadtrundgang durch die sogenannten Spandauer Vorstadt erleben wir ein historisches Stück Berlin im östlichen Zentrum, das heute zu den quirligsten und beliebtesten Gegenden Berlins zählt.
Charakteristisch sind enge Gassen und Hinterhöfe. Hier entdecken wir die „Berliner Mischung“, das dichte Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten in den Hofanlagen. Es ist nicht nur eine historische Lebensform, sondern erlebt gerade hier in jüngster Zeit eine Renaissance. Vor allem Kunst und Mode haben heute Einzug gehalten.
Besonders beeindruckend sind die Hackeschen Höfe. Die ineinander verschachtelten acht Hinterhöfe bildeten zur Bauzeit den größten Komplex seiner Art in Europa. Die farbige Jugendstilfassade versinnbildlicht, dass hier neben Gewerbe und Wohnen das Amüsieren in Form von Restaurants, Cafés und Geschäften hinzukommt. Weitere Hofanlagen, durch die wir spazieren, sind u.a. die Heckmann-Höfe, die KW-Höfe und die Sophie-Gips-Höfe.
Wie sonst nirgendwo in der Stadt finden sich in diesem Viertel zugleich Orte und Spuren des jüdischen Lebens. Im 17. Jahrhundert siedelten sich hier die ersten jüdischen Familien an, seit dem Mauerfall leben alte Traditionen wieder auf.
Entdecken Sie mit mir Orte jüdischer Kultur, des Alltagslebens, der Religion. Wir sehen Geschäfte mit koscheren Lebensmitteln, Restaurants und Einrichtungen wie Schulen, das ehemalige Krankenhaus, die Neue Synagoge und den alte Friedhof der Jüdischen Gemeinde sowie Stätten der Erinnerung und des Widerstands gegen die Verfolgung zur Zeit des Nationalsozialismus.

Treffpunkt: Oranienburger Str. 72 (Mitte), gegenüber der Synagoge
Zu erreichen: S-Bhf. Oranienburger Str. (S1, S2), U-Bhf. Oranienburger Tor (U6)
Dauer: ca. 2 Stunden